Links & Literatur

Uli Böckmann, Volker Pecher, „Mythos Mappe – Designstudenten zeigen ihre Bewerbungsmappen“

 

Volker Pecher und Uli Böckmann, „Mythos Eignungsprüfung - Designstudenten dokumentieren ihre Zulassung zum Studium“

 

Renata Lajewski, Uli Böckmann, Volker Pecher, „Mythos Mappe machen - Wie gestalte ich meine Bewerbungsmappe für das Designstudium?“

 

Kristina Ballerstaedt, Rita Carlsen, und Annette Sommerfeld, „Mythos Designer sein - Über 80 Designer beschreiben ihren Arbeitsalltag.Interviews, Adressen, Termine, Bewerbungstipps“ 

 

precore.net

 

lerntippsammlung.de

 

Die Mappe

Studienplätze rund um die Bereiche Fotografie und Design (siehe Fotodesign) sind heiß begehrt. Maximal nur jeder zehnte hat Erfolg im Kampf um einen der raren freien Plätze. Um sich für ein Studium in dieser Richtung zu bewerben, muss man in den meisten Fällen, mit Hilfe einer Bewerbungsmappe seine künstlerisch-gestalterische Begabung unter Beweis stellen. Mappenvorbereitungskurse und Mappenberatungen können dann äußerst hilfreich sein.

Die Mappe wird individuell gestaltet. Sie ist so wichtig, weil sie den Bewerber repräsentiert. Deshalb ist ihr Inhalt möglichst hochwertig präsentieren. Ein einfacher Schnellhefter wäre fehl am Platze. Die Arbeiten der Bewerbungsmappe sollten vielfältig sein, sie sollten ein Gefühl für Farben und Kompositionen und aufweisen. Sie sind das Medium durch das der Bewerber zeigt, was er drauf hat.

Besonders wichtig bei dem Erstellen seiner Bewerbungsmappe ist es, darauf zu achten, dass jede Hochschule und jeder Fachbereich unterschiedliche Ansprüche an die Bewerber stellt. Für den Fachbereich Kommunikationsdesign beispielsweise, wäre es sinnlos in seiner Mappe einen Stapel Aktfotographien einzureichen. Man sollte sich schon einige Gedanken dazu machen, was grade für den angestrebten Studienbereich hilfreich und nützlich sein könnte. Oft ist es gewünscht, die Arbeiten seiner Mappe nach einem „roten Faden“ auszurichten, sie also in einen bestimmten Zusammenhang zu stellen.

Der Umfang einer Bewerbungsmappe kann sich von 10 bis 35 Arbeiten ausdehnen. Je nach Hochschule wird ein anderer Anspruch gestellt. Daher ist es sehr wichtig sich frühzeitig bei der jeweiligen Hochschule zu informieren. Viele Hochschulen bieten so genannte Mappenberatungen an. Hier bringt man (falls vorhanden) seine erstellten Arbeiten mit. Das können Zeichnungen, Bilder, Fotografien, Designentwürfe oder selbst gestaltete Weblayouts sein. Dozenten oder Studenten die bereits den gewünschten Bereich studieren geben hier hilfreiche Tipps und sagen, worauf es an ihrer Hochschule ankommt. Wichtig ist hier auch wieder, dass ein solches Gespräch an der Hochschule stattfinden muss, an der man sich bewerben will.

An einigen privaten Schulen gibt es Mappenvorbereitungskurse. Hier wird die Möglichkeit gegeben unter Anweisung eines Lehrers seine Mappe zu erstellen. In einem Zeitraum von ca. einem Jahr werden zahlreiche Arbeiten erstellt wonach der Bewerber nur noch die passende Auswahl für seine Bewerbungsmappe finden muss. Das große Angebot an Mappenberatungen und Mappenvorbereitungskursen sollten, falls möglich, von künftigen Bewerbern also in jedem Fall in Anspruch genommen werden.