Förderungsmöglichkeiten

Förderungen, Stiftungen, Stipendien — viele Studierende haben monatlich hohe Ausgaben zu tragen. Ob für Bücher, die eigene Wohnung oder Lebenshaltungskosten. Nebenjobs sind zeitraubend und erschweren in vielen Fällen das Studium, dennoch sind die meisten auf ein monatliches Budget angewiesen. In diesem Fall kann man auf staatliche und nicht-staatliche Förderungen, Stiftungen oder Stipendien zurückgreifen.

Neben dem allseits bekannten Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gibt es Stipendien und Förderungsmöglichkeiten, in Form nicht-staatlicher Organisationen. Beginnt man ein Studium muss man sich der Finanzierung bewusst werden. Neben Studiengebühren, die mittlerweile beinahe an allen staatlichen Hochschulen anfallen, liegen vor allem im Bereich des Fotografiestudiums weitere Ausgaben für eventuelle Materialien und Geräte nicht fern. Noch höhere Kosten erwarten jemanden wenn er eine der nicht-staatliche Hochschule besucht, in denen teilweise monatlich Kosten erhoben werden. Sofern Stipendien nicht zur Debatte stehen, scheint ein Job neben dem Studium unabkömmlich, um die Kosten tragen zu können und gegebenenfalls Eltern zu entlasten. Das Absolvieren eines schnellen und erfolgreichen Studiums wird durch einen Nebenjob jedoch oftmals erschwert oder gar gefährdet. Für viele stellt sich also die Frage, wie sie sich und ihr Studium finanzieren können und greift auf verschiedene Förderungsmöglichkeiten zurück.

Es gibt die Möglichkeit sich an Stiftungen zu wenden, die entweder regional oder landesweit agieren und Studenten und Künstlern eine Förderung ermöglichen. In den meisten Fällen fördern solche Stiftungen allerdings junge begabte Menschen mit überdurchschnittlichem Leistungsvermögen. Zudem müssen diese gegebenenfalls vom Schulleiter (beim Abitur) oder von einem Hochschullehrer (während des Studiums) vorgeschlagen werden um überhaupt eine Förderung zu erhalten. Die Stiftung beinhaltet nicht nur die finanzielle, sondern auch eine inhaltliche Förderung. Es finden sich Seminarangebote zur Fortbildung, Praktikumsangebote und Vertrauensdozenten.

Da Stipendien sehr rar sind und man gewissen Anforderungen an das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gerecht werden muss, gibt es desweiteren die Möglichkeit sich beim Thema Förderungen an nicht-staatliche Organisationen zu wenden. Diese Organisationen fördern in den meisten Fällen nicht nur finanziell, sondern ebenfalls inhaltlich. Hier hat jeder die Möglichkeit, unabhängig vom persönlichen finanziellen Status und unabhängig vom Einkommen der Eltern eine Förderung zu erwerben. Die Rückzahlung der Förderungsgelder erfolgt erst nach dem Studium und erst dann, wenn man ein festes Gehalt hat. Es wird meistens kein fester Betrag zurück gefordert, sondern ein prozentualer Anteil des eigenen Einkommens. Die inhaltliche Förderung beinhaltet die Möglichkeit, über die Organisation Hilfestellung beim Studium zu erlangen, aber vor allem Kontakte zu möglichen Geschäftspartnern zu knüpfen, die beim Einstieg ins Berufsleben von Hilfe sein könnten. Dieser Teilaspekt der Förderung ist vor allem wichitg für die Organisationen, da Studenten die schneller ins Berufsleben einsteigen, eher ihren Kredit abbezahlen können.