Hochschule Mannheim

Gina Gorny - Kommunikationsdesign

Ich habe im März 2002 an der Hochschule Manheim angefangen Kommunikationsdesign zu studieren. Ich habe zwei Anläufe gebraucht um einen Studienplatz zu bekommen. Zwar wurde meine Mappe auch beim ersten mal angenommen, aber in der Prüfung, die man machen musste, hatte ich so Angst zu versagen, dass ich natürlich gescheitert bin. Beim zweiten mal war ich dann wesentlich entspannter, weil ich dann wusste, dass es gar nicht so schlimm ist. Für die Mappe habe ich ungefär ein halbes Jahr gebraucht. Sie bestand hauptsächlich aus Zeichungen.

Ende 2006 habe ich meine Diplomarbeit abgeschlossen. Mittlerweile gibt es an der HS Mannheim keinen Diplomstudiengang mehr. Alle Studiengänge wurden auf das Bachelor/Mastersystem umgestellt.

Ich habe mich für das Kommunikationsdesignstudium schon während meiner Schulzeit interessiert und fühlte mich durch zwei Praktika bei einem Modekatalog und einer kleinen Designagentur bestätigt. Eigentlich habe ich mich eher für Grafik und Typografie interessiert, aber Fotografie war für mich ein geeignetes Medium um mich kreativ ausleben zu können. Ich habe mich bei unserem Fotografieprofessor sehr unterstützt gefühlt und das vorhandene Equipment ließ keine Wünsche offen. Ich habe den grafischen Aspekt nie ganz aus den Augen gelassen, aber letzendlich lag mein Schwerpunkt eindeutig auf der Fotografie.


Die Kurse waren sehr frei, aber man wurde kompetent unterstützt. Es gab einen Einsteigerkurs, in dem man bestimmte "Fingerübungen" gemacht hat. In den darauf folgende Kursen gab es ein Thema, welches frei bearbeitet werden konnte. Ich habe immer gerne Inszeniert, Serienkonzepte entwickelt, basierend auf Geschichten oder Mythologien. Im Mittelpunkt standen immer Menschen. Das Pflichtpraktikum machte ich auch in einem Fotostudio und ich arbeitete auch frei für ein kleines Magazin während dem Studium. Während dem Diplom wurde mir allerdings klar, das nicht die Fotografie meine Leidenschaft ist, sondern das inszenieren. Wer, was und wie stelle ich es dar? Die Fotografie war einfach nur das Medium. Ich konnte mir nicht vorstellen für Kunden zu arbeiten und auch die Selbstständigkeit schreckte mich ab. Momentan mache ich ein Praktikum in einer Corporate Design-Agentur, davor habe ich auch mal in die Werbung reingeschnuppert. Fotografieren zu können ist allerdings nie von Nachteil und ich werde das auch nicht ganz aus den Augen verlieren. Ich will das Inszenieren auf keinen Fall ganz lassen, aber ich möchte das als Hobby behalten und mir nicht durch den Mamon vermiesen lassen. Für mich ist die Fotografie vor allem Kunst.