FH Dortmund

Dirk Grobelny - Kommunikationsdesign

Mein Name ist Dirk Grobelny. Ich bin seit März 2004 freiberuflicher Fotodesigner.


Den Abschluss zum Diplom-Designer habe ich im Februar 2004 an der Fachhochschule Dortmund im Studiengang Kommunikationsdesign gemacht.


Meine Schwerpunkte waren Werbefotografie bei Prof. Heiner Schmitz und Fotografie (mit künstlerischem Schwerpunkt) bei Prof. Walter Sack.


Zeitlich (Semesterwochenstundenzahl) nahmen mich aber Konzeption und Entwurf (K+E) und Kunstwissenschaften wesentlich mehr in Anspruch.

Zu meiner Zeit gab es noch keine Bachelor- und Masterunterscheidung.
Fotografisch habe ich in allen Fotografie-Fächern hauptsächlich experimentell/künstlerisch gearbeitet.

Vor dem Kommunikationsdesign-Studium habe ich einen Lehrgang als Werbeassistenten absolviert, mein Vordiplom in Wirtschaftswissenschaften gemacht und Erfahrungen bei Praktika in verschieden Werbeagenturen gesammelt. Auf die Eignungsprüfung habe ich mich sehr konzentriert und innerhalb von 2-3 Monaten vorbereitet (auch mit Hilfe von VHS-Kompaktseminaren). Ich konnte trotz der Konzentration sehr frei(willig) arbeiten, da ich erstens nicht erwartet hatte, die Prüfung zu bestehen und bereits Wirtschaftswissenschaften studierte, also eine Alternative im Falle eines Scheiterns gehabt hätte.


Die drei oben genannten Professoren lehren mittlerweile nicht mehr. Zudem wurden Bachelor (und Master?) eingeführt.

Als persönliches Fazit zur Fachhochschule kann ich sagen, dass mir die räumliche und technische Ausstattung (Studio- und Computerarbeitsplätze) sehr gefallen hat. Es gibt (gab?) zwei sehr fähige Werkstattleiter, die all die technischen Fragen beantwortet haben, welche die Professoren nicht beantworten konnten oder wollten. Im Nachhinein kann ich überhaupt nicht ins allgemeine Klagen einstimmen, dass im Studium alles so praxisfern sei. Ich fühlte mich nicht schlecht vorbereitet. Man hatte alle Möglichkeiten, Dinge zu erfragen und zu erfahren. Es haben eben nicht alle das Angebot genutzt und wollten alles schön präsentiert bekommen. Dies ist aber keine Besonderheit der Dortmunder Studierenden...


Meine große Schwierigkeit war/ist, es meine Tätigkeitsschwerpunkte zu finden. Während des Studiums habe ich sehr in die Breite studiert und Vieles ausprobiert. Daher habe ich eine frühzeitige Schwerpunktbildung, die unter Umständen auch eine spezifische Ausrüstung erfordert, versäumt. Dies bereitet mir jetzt durchaus Schwierigkeiten, da kurzfristig hohe Investitionen getätigt werden.